Ultraschall

4D Sonographie/ Mammographie

Der Brustultraschall (Mammasonographie) ist eine schmerz- und strahlenfreie Ultraschalluntersuchung der Brustdrüsen. Die Mammasonographie zählt neben der Tastuntersuchung der Brust, die jede Frau monatlich selbst durchführen sollte, zu den drei Säulen der Brustkrebsdiagnostik.

Dabei sollte die Mammasonographie nicht mit der Mammographie, der Röntgenuntersuchung, verwechselt werden. Die Mammasonographie eine zusätzliche oder alternative Möglichkeit und ist der Mammographie in manchen Fällen überlegen.

Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Jede neunte Frau erkrankt im Laufe Ihres Lebens an Brustkrebs. Eine reine Tastuntersuchung reicht zur Früherkennung von bösartigen Veränderungen nicht aus. Unsere Empfehlung ist es daher ab dem 30. Lebensjahr eine jährliche Ultraschalluntersuchung des Brustgewebes und die dazugehörigen Lymphknoten vorzunehmen.

DOPPLERSONOGRAPHIE

Die Dopplersonographie misst bei Schwangeren mit Hilfe der Ultraschallwellen (Hämodynamik) die Richtung und Geschwindigkeit des Blutflusses zwischen Gebärmutter, Plazenta und Fetus. Dabei wird insbesondere der Kreislauf der kindlichen Blutflüsse in Arterien und Venen untersucht. Somit dient die Dopplersonographie sowohl der Überwachung des ungeborenen Kindes, als auch zur Ermittlung und Früherkennung einer eventuellen Mangelversorgung (Plazentainsuffizienz ab der 20-24. SSW) oder Schwangerschaftsvergiftung (Gestose/Praeeklampsie).

Wir empfehlen eine Dopplersonographie bei:

  • Erstgebärenden
  • Mehrlingsschwangerschaften
  • auffälligen Herztonmustern des Fetus (CTG)
  • auffälligem Mutterkuchen (Plazenta)
  • kindlicher Wachstumsverzögerung
  • Risikoabschätzung und Überwachung einer Gestosebereitschaft (Praeeklampsie)
  • Kindlicher Mangelentwicklung oder Schwangerschaftsgestose in einer vorangegangenen Schwangerschaft
  • Erkrankungen der Mutter bei Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Nierenerkrankungen und Autoimmunerkrankungen
  • Störungen der Fruchtwassermenge – Oligohydramnie (Fruchtwassermenge < 500 ml) oder Polyhydramnie (Fruchtwassermenge > 2 l)

4D-SONOGRAPHIE

Die plastische dreidimensionale Darstellung der Körperoberfläche z.B. des Gesichtes wird durch spezielle Bildrekonstruktion erreicht und zu einer 4D Sichtweise zusammengeführt. Somit lässt sich der Fetus in der von uns gewohnten Betrachtungsweise (räumliches Sehen) darstellen. Aufgrund der veränderten Gesetzgebung darf die 4D Sonographie nur noch für diagnostische Zwecke bzw. nur wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht, durchgeführt werden. In der Regel findet diese zwischen der 23-33. SSW statt.

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